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Es stärkt nicht gerade das Vertrauen in die Politik, wenn man erfährt, dass Parteien im großen Stil von Firmenketten oder Geschäftsinhabern gesponsort werden. Zumal dem Normalbürger diese Mittel nicht zur Verfügung stehen. Demokratie lebt davon, dass das Volk regiert, natürlich einerseits in Gestalt der Politiker und der demokratischen Institutionen, andererseits aber auch davon, dass jeder einzelne reagiert und sich engagiert.
Wenn ich ein Haus baue, muss ich mich ja auch selbst kundig machen, kann mich nicht nur auf die Bauleute verlassen. Auch beim Autokauf sollte ich Grundkenntnisse haben und mir darüber klar sein, was ich will und brauche, sonst werde ich meinen Kaufentscheid wahrscheinlich irgendwann bereuen.Einmischung ist gefragt und immer öfters wohl auch die gemeinsame solidarische Aktion.
Ich sehe dies durchaus als Unterstützung der unmittelbar politisch Tätigen. Vielleicht fühlen sie sich bei vielen Entscheidungen von der Basis allein gelassen, vielleicht selbst zu sehr in der Verantwortung für die dringend anstehenden gesellschaftlichen Fragen.
Der neue Ratsvorsitzende der Evangelische Kirche Deutschlands, Pfarrer Nikolaus Schneider, appelliert immer wieder für eine solidarische Bürgergesellschaft, einen Sozialstaat, wie er auf der Grundlage jüdisch-christlicher Tradition in der Bibel verankert ist.
Vertrauen, gerade in eine Demokratie, braucht eine solide Grundlage, fest verankert in den Menschen. Nun, wir müssen selbst etwas daran tun. Gerade, wenn wir das Gefühl haben: Da stimmt was nicht.
Gebet:
Vater unser im Himmel,
dein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Lass uns dies nicht vergessen.
Hilf uns, unsere eigene Verantwortung zu erkennen
und danach zu handeln.
Amen.
Ansprechpartner:
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Rundfunkbeauftragter für Privatfunk im Saarland Pfarrer Wolfgang Glitt Talstraße 44 66119 Saarbrücken
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Links zu diesem Thema:
Bibel-Online
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