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Warum? Deutschland hatte doch die besseren Möglichkeiten. Die deutsche Mannschaft hatte doch viele Chancen, dieses Spiel noch zu gewinnen. Warum diese Niederlage? Der Schiedsrichter? Klose, der so dumm war zwei mal unnötig zu foulen? Die tief stehende Sonne? Die Vuvuzelas? Hätte Schweinsteiger statt Podolski den Elfer schießen sollen?
Irgendjemand muss doch Schuld sein! Denn es fällt so schwer, mit Niederlagen umzugehen.
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Was für ein herrlicher Auftakt der deutschen Nationalmannschaft in dieser WM! Da hat das Zuschauen doch einfach Spaß gemacht. Ganz Deutschland durfte viermal jubeln - und jetzt auch noch viel mehr hoffen. Ganz Deutschland? Deutsche Nationalmannschaft? Der Torhüter, der viermal hinter sich greifen musste, heißt Mark Schwarzer und besitzt die deutsche Staatbürgerschaft. Den Ball ins Tor befördert haben zwei Spieler, die in Polen aufgewachsen sind, Klose und Podolski.
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Die Fußballweltmeisterschaft im Kontinent, in dem die Wiege der Menschheit liegt. Wir freuen uns auf spannende Spiele, auf Feiern, auf Erfolge für uns sympathische Mannschaften. Wir werden uns aufregen über Fouls; wir werden jammern über vergebene Chancen, wütend sein auf Fehlentscheidungen und überhebliche Trainer.
Und all das wird einen großen Teil der Menschheit insgesamt friedlich vereinen. So erhoffen wir es uns - und wünschen uns, dass Afrika, dieser schöne und geplagte Kontinent, von dem alle unsere Vorfahren herstammen, profitieren kann vom Fußballfest.
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Wer erinnert sich noch an Tanja Gräff. Vor drei Jahren ging sie durch die Medien: Sie wurde vermisst, wie vor drei Wochen die Bankiersgattin Maria Bögerl. Ihre Leiche wurde gefunden, bei Tanja Gräff werden Hinweise neu bewertet. Hier keimt Hoffnung, dort herrscht Trauer.
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Heute ist der europaweite Aktionstag der Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke. Der Tag geht auf den Mai 1909 zurück, als in Schweden neun Nationalparke als erste Schutzgebiete dieser Art in Europa ausgewiesen wurden. Eigentlich doch ein Grund, heute mal ganz bewusst in die Natur zu schauen. Denn davon haben wir auch im Saarland reichlich. Immerhin ist ein Drittel der Fläche des Saarlandes mit sommergrünem Mischwald bedeckt. Damit hat das Saarland gemeinsam mit Bayern und Baden-Württemberg die prozentual größte Waldfläche Deutschlands.
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Unter diesem Leitwort feierten vom 12. bis 16. Mai hunderttausende Christen den ökumenischen Kirchentag in München. Menschen waren miteinander unterwegs, um ihren Glauben, um ihre Freude, um die Gemeinsamkeiten der Konfessionen zu feiern.Fröhlichkeit und Offenheit, Kommunikationsbereitschaft und Geschwisterlichkeit haben diesen 2. ökumenischen Kirchentag geprägt.
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Nicht nur die Finanzmärkte bringen Europa in die Kritik. Schon wieder werden die kritischen Stimmen geschürt, weil der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die deutsche Justizpraxis, Sicherheitsverwahrung nachträglich anzuordnen, untersagt hat. Hier in Saarbrücken haben wir nun den praktischen Fall: ein Sexualstraftäter muss freigelassen werden.
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Europa, Gemeinschaftswährung und Defizitsünder machen uns Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland Sorgen. Die Debatte über die Zusagen von Geldern im Bundestag wird von Seiten der Bundesregierung zielführend behandelt, von Seiten der Opposition wird gerade die mangelnde Zielgenauigkeit angemahnt. Dass bei solchen Debatten, bei aller Ernsthaftigkeit, auch so manches zum Schmunzeln ist, lässt sich kaum vermeiden.
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Ich hab's ja schon vor 25 Jahren in der Schule gelernt: In Krisensituationen muss der Staat Schulden machen, um die Wirtschaft zu stützen. In guten Jahren baut er die Schulden dann wieder ab. Seither beobachte ich die Politik mit viel Interesse. Es gab viele gute Jahre. Aber niemals sind Schulden abgebaut worden. Im Gegenteil: Immer drauf. Und nun kommt eine echte Krise und der Staat tut das einzig richtige in dieser Situation: Schulden machen. Aber zusammen mit all den Schulden, die in all den Jahren aufgelaufen sind, als man sie eben nicht abgebaut hat, wird es nun extrem gefährlich.
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